Tirolerhuhn

Das Rückzüchtungsprogramm

Beim Rückzüchtungsprogramm wurden ausgesuchte Vertreter verschiedener Farbschläge der Appenzeller Spitzhauben mit eben solchen Tieren der heute äusserst seltenen Polverara-Hühner verpaart. Der dazu notwendige Tieraustausch zwischen Italien und der Schweiz musste von den zuständigen Ämtern bewilligt, die Veterinärbestimmungen erfüllt werden. Bei der Nachzucht, d.h. bei den "Neu-Tirolern" fallen zwei Dinge auf:

  • Obschon die verschiedensten Farbschläge miteinander verpaart wurden (um eine möglichst breite genetische Basis zu erhalten), überwiegt bei der Nachzucht die schwarze Farbe (auch bei Verpaarungen weissXweiss). Einige der Zuchtlinien entwickeln dann aber im Junghennen-/Junghähnestadium ein prächtiges Gefieder (vgl. unten). Solche Zuchtlinien sollen nun züchterisch gefestigt werden.
  • Die Nachzucht scheint das eher bedächtige Gemüt der Polveraras zu erben, die wenig fliegen und kaum nervös sind. Sie lassen sich problemlos anfassen und aufheben und eignen sich daher für Arche-Höfe mit zahlreichen Kindern. Auch unter Hähnen gibt es kaum Aggressivität.

Hier kann eine Kurz-Dokumentation herunter geladen werden: AG Tirolerhuhn.pdf (390 KB)    

=> Wer sich beim Projekt beteiligen und eine Zuchtgruppe übernehmen möchte,

melde sich bei den unter Kontakten genannten Ansprechpersonen.

Es können nur so viele Tiere aufgezogen und abgegeben werden, wie Aufzuchtplätze zur Verfügung stehen. Bei der Platzierung von Zuchtgruppen werden jene bevorzugt, die sich auch an der Kükenaufzucht beteiligen (ihre Wünsche haben Vorrang bei der Zuteilung).

Hier können Interessenten dazu Informationen downloaden:

Achtung: die Abgabe der Neu-Tiroler darf nicht der Erhaltungszucht gefährdeter lokaler Rassen in die Quere kommen! So sollen beispielsweise keine Altsteirer- oder Sulmtaler-Zuchtgruppe durch Neu-Tiroler ersetzt werden.

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Nachzucht 2012: oben Junghennen, unten Junghähne

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